Das Quartett

Seit der Renaissance bezeichnet der Begriff clair-obscur in der Kunst den Einsatz extremer Hell-Dunkel-Kontraste. Ziel dieser Technik ist die dramatische Steigerung des Ausdrucks.

Seit der Gründung des Quartetts vor 15 Jahren ist größtmöglicher Ausdruck das Ziel der vier Saxophonisten von clair-obscur.

Im Kammermusikstudium an der HfM Hanns Eisler lernten sie bei ihrem Mentor Prof. Friedemann Weigle vom Artemis Quartett alle Feinheiten der Kammermusik, sozusagen das Handwerk, um die musikalischen Dimensionen ihrer Besetzung in allen Extremen auszuschöpfen.
Das Repertoire von clair-obscur ist scheinbar unerschöpflich. Es gibt nichts, was die vier Musiker über die Originalliteratur hinaus nicht ausprobieren.

In teils wagemutigen Bearbeitungen spielen sie Klaviermusik und Streichquartette, lassen die verschiedenen Klangfarben eines großen Symphonieorchesters auf ihren Saxophonen lebendig werden. 
 
Und die Kammermusik ist den Musikern von clair-obscur nicht genug:
• Als Solisten spielen Sie originale Solokonzerte für Saxophonquartett und Sinfonieorchester.
• In mehreren eigenen Theaterproduktionen sind sie Musiker und Schauspieler zugleich.
• Sie spielen regelmäßig als Orchestermusiker bei den Berliner Philharmonikern, dem MDR Sinfonieorchester, der Staatskapelle Berlin.
• Zudem geben sie ihre Erfahrung auf Kursen und an diversen Hochschulen an die nächste Generation weiter.

Ob in der Philharmonie Berlin, der Carnegie Hall New York, beim Luzern Festival, im Watergate Club Berlin oder beim Privatkonzert im Haus am See – clair-obscur spielt immer das passende Programm auf höchstem Niveau.

Natürlich spiegelt sich die Vielseitigkeit des Ensembles auch in einer Vielzahl von Veröffentlichungen wider:
Neben 5 Kammermusik CDs mit Werken Barock bis Avantgarde entstanden
• eine CD mit Saxophonquartett und Symphonieorchester 
• ein Hörbuch mit dem Schauspieler Boris Aljinovic, ein Kinderbuch mit CD („Wer ist der Mächtigste“ mit Text von Wolfram Berger, erschienen beim Nord-Süd Verlag)
• sowie jüngst eine CD mit Saxophonquartett und Blasorchester.

Photo: Boris Streubel
 

Kathi Wagner · Baritonsaxophon

Kathi ist bei clair-obscur fürs Fundament zuständig. Das kann wuchtig, sanft, groovig oder getragen sein, mit ihrem wandelbaren und dennoch unverwechselbaren Baritonklang trägt sie das Quartett.

 
Ihr eigenes Fundament im Alltag ist die Familie und ein Löffel Nutella zwischendurch. Und perfekt ist es dann, wenn sie abends im Bett liegend ihre Lieblingssendung im Radio hören kann.
Am Quartettspiel liebt Kathi vor allem diese fast magischen Augenblicke, in denen etwas gemeinsam entsteht, ohne dass man genau weiß, wie. Was sie allerdings sehr genau weiß, ist, wie man sich um Homepage und Newsletter kümmert.

Bei ihr war es eine lange Suche nach dem Richtigen: 
es heißt Selmer Baritonsaxophon Super Action 80 Serie II.

Photo: Boris Streubel
 

Christoph Enzel · Tenorsaxophon

Wenn es Christoph nicht gäbe, wäre das Quartett nicht nur um den herausragenden Tenorspieler (1,96m) ärmer, dessen Schwan von Saint-Saëns das Publikum zu Tränen rührt, sondern ebenso das Repertoire der Saxophonquartettwelt um einiges reduziert.
 
Bei unseren langen Zugfahrten sieht man Christoph vor allem am Computer sitzen und neue Arrangements für clair-obscur erstellen. Er ist der kreative Kopf des Quartetts und bringt Werke und Programme ins Ensemble.
Wer ihm Gutes tun will serviert Linsen mit Spätzle (handgeschabt) und Saitenwürschtle.

Er spielt ein Selmer Tenorsaxophon Serie III matt lackiert und gebürstet – sehr hübsch!

Photo: Boris Streubel
 

Maike Krullmann · Altsaxophon

Ihre Fähigkeit den Überblick zu behalten, in allen Richtungen zuzuhören und darauf zu reagieren, macht Maike zu einer perfekten Kammermusikerin.
Hinzu kommen ihr unvergleichlich schöner, warmer Ton auf dem Altsaxophon und technische Souveränität.

 
Maike ist wunderbar ausgeglichen und gibt diese Ausgeglichenheit im Quartett weiter.
Dazu braucht sie vor allem Kaffee - sehr viel Kaffee.
Sie macht Yoga, liebt es zu gärtnern, schläft auf Zugfahrten und beim Lesen ratzfatz ein und träumt dann von einem Haus mit riesigem Garten am Meer im Süden.

Es ist ihr erstes, einziges und immer geliebtes Selmer Altsaxophon Super Action 80 Serie II.

Photo: Boris Streubel

Jan Schulte-Bunert · Sopransaxophon

Jan ist zum ersten Geiger geboren – und vor allem zum Sopransaxophonisten von clair-obscur. Keiner beherrscht alle Register dieses kapriziösen Instruments so wie er.


 
Die menschliche Stimme ist das große Vorbild seines Sopranklanges, gepaart mit Virtuosität. So bringt er ins Quartett eine Lebendigkeit und Dynamik, die seinesgleichen sucht.
Wenn er nicht gerade seine Studenten in Hannover, Darmstadt und auf Meisterkursen unterrichtet, bekocht er mit großer Leidenschaft seine Familie.

Sein Selmer Serie III Sopransaxophon ist übrigens wirklich keine Klarinette.

Photo: Boris Streubel


 
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